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Behandlung von Augenerkrankungen mit topischen Kortikoiden

    Behandlung von Augenerkrankungen mit topischen Kortikoiden

    Sie können aber auch künstlich hergestellt und dann als Medikamente eingesetzt werden. Patienten, bei denen Glukokortikoide trotz kontinuierlich hoher Dosierung über mehrere Wochen keine ausreichende therapeutische Wirkung mehr erzeugen, bezeichnet man als steroidrefraktär. Bei Erreichen der Cushing-Schwelle und/oder einer Therapiedauer von über drei Wochen müssen Glukokortikoide ausgeschlichen werden, da die körpereigene Glukokortikoidproduktion durch die exogene Zufuhr supprimiert wird. Als Steroidhormone sind Glukokortikoide in der Lage, die Zellmembran zu durchqueren.

    • Vor einer Impfung ist es sinnvoll, die Ärztin oder den Arzt darüber zu informieren, wenn man regelmäßig Kortisontabletten einnimmt.
    • Hierzu muss jedoch zunächst das wissenschaftliche Datenmaterial zu Wirkung (z. B. Niedner-Klassifikation, Erythem-Tests etc.) und Nebenwirkung (z. B. Hautatrophiepotenzial, systemische Begleiteffekte etc.) herangezogen und gewichtet werden.
    • Schon nach wenigen Tagen der Einnahme kann es beispielsweise zu Hypertonie, Vorhofflimmern oder manischen Episoden kommen.
    • Da diese Wirkstoffe bei entzündlichen Dermatosen jedoch nach wie vor unverzichtbar sind, gilt es sowohl ihren indikationsspezifischen Einsatz zu optimieren als auch der Cortisonangst rational zu begegnen.

    Daher reicht eine einmalige Applikation pro
    Tag aus, um gute Therapieergebnisse zu erzielen. Die unterschiedliche Penetrationsrate der äußerlichen Steroide wurde von Feldman und Maibach (2) vor fast 30
    Jahren ermittelt. Demnach ist die Resorption von Hydrocortison im Bereich der Kopfhaut um den Faktor 3,5
    gegenüber dem ventralen Unterarm gesteigert. In der Achselhöhle findet sich ein Steigerungsfaktor von 3,6, an
    der Stirn von 6,0, im Gesicht von 13 und an den Genitalen von 42.

    Besser keine Langzeitmedikation mit Steroiden

    Wenn zum Beispiel eine tief gelegene Vaskulitis vorliegt oder wenn die Dermatose mehr als 20 Prozent der
    Körperoberfläche einnimmt, wäre es umständlich und unwirtschaftlich, nur äußerlich zu therapieren. Bei einer
    Reihe von Erkrankungen wie malignen https://bodybuildingdoping.com Lymphomen werden Kortikoide mit der zytostatischen Medikation
    zusammen appliziert (etwa MOPP- oder COPP-Schema). Die Kriterien für die innerliche Gabe von Kortikosteroiden bei Dermatosen unterscheiden sich nicht von denen
    bei anderen Erkrankungen.

    • Die bisherige Studienlage erlaubt keine abschließende Beurteilung, inwieweit ein Gestationsdiabetes oder eine Präeklampsie durch eine systemische Glucocorticoidtherapie in der Schwangerschaft gefördert werden.
    • Sie
      verbinden sich mit ihren Rezeptoren (3), die in der Epidermis in höherer Dichte vorhanden sind als im Korium
      (6).
    • Bei allergischem Schnupfen lindern sie Beschwerden wie eine laufende Nase oder Niesen.
    • „Wir wissen jetzt, dass die DNA-Bindung eine wichtige Rolle spielt, haben aber immer noch keinen Weg gefunden, die Nebenwirkungen von den gewünschten Wirkungen zu trennen.
    • Im Rahmen der Therapie chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen – also Colitis ulcerosa und Morbus Crohn – bremsen Steroide Krankheitsschübe.
    • Topische Kortikosteroide sind und bleiben aufgrund ihres breiten Wirkspektrums, ihrer potenten Effektivität und ihres raschen Wirkeintrittes ein wichtiger Baustein im Armamentarium zur Behandlung verschiedener Erkrankungen des Auges.

    Hier hat sich besonders eine “alternierende” Therapie als erfolgreich erwiesen, bei der das Steroid in doppelter Dosis nur jeden 2. Natürliche Steroide sind außer im menschlichen Organismus auch in Tieren, Pflanzen und Pilzen zu finden. Sie erfüllen viele unterschiedliche biochemische Aufgaben wie Vitamine, Sexualhormone wie Estrogene bei der Frau und Androgene beim Mann, Gallensäure oder Gifte. Bei Menschen und Tieren stellt der Körper aus dem Steroid Cholesterin wichtige Eiweißstoffe und Steroidhormone her.

    Kortisontabletten

    Eine noch stärkere Hemmwirkung haben die künstlichen Steroide, das 9α-Fluorhydrocortison, Prednison und Prednisolon. Man gibt deshalb nur Œ bis ⅕ der Dosis und beobachtet daraufhin am 4. Tag eine entsprechend geringere Ausscheidung der Steroid-Stoffwechselprodukte im Harn infolge einer verminderten Eigenproduktion, wie man sie sonst bei Addisonkranken findet.

    Besonders bewährte Steroide: Glukokortikoide

    Die Dosis richtet sich nach der Indikation und Schwere der mütterlichen Erkrankung. In der Rheumatologie werden die verschiedenen Kortison-Präparate als schnell wirksame Entzündungshemmer eingesetzt. Glukokortikoide führen zu einer ganzen Reihe unerwünschter Wirkungen.

    Nebenwirkungen
    Nebenwirkungen, die in den Jahren der euphorischen und häufig auch kritiklosen Anwendung äußerlicher
    Steroide nicht selten zu verzeichnen waren, haben diese Substanzgruppe vor allem in der Laienpresse in Verruf
    gebracht. Ein wesentlicher Aspekt ist zum Beispiel, daß die
    Nebenwirkungen eigentlich keine Nebenwirkungen im engeren Sinne sind, sondern – abgesehen von der
    Kortikoidallergie – immer aus einem Zuviel an gewolltem Effekt resultieren. Das Zeitintervall vom Beginn
    einer äußerlichen Kortikosteroid-Therapie bis zum Auftreten von Nebenwirkungen kann in etwa mit zwei
    Wochen angegeben werden. Von diesen Nebenwirkungen soll besonders auf die Atrophie hingewiesen werden,
    die überproportional häufig bei jüngerer, aber auch besonders bei alter Haut auftritt.

    Auch heute ist die Angst vor einer Kortisonbehandlung noch verbreitet. Sie beruht jedoch häufig auf falschen Vorstellungen oder Fehlinformationen. Das Risiko für Nebenwirkungen ist kleiner als die meisten Menschen glauben – vorausgesetzt, die Mittel werden richtig dosiert und nicht zu lange eingesetzt. Die Risiken und Nebenwirkungen hängen außerdem davon ab, ob das Kortison inhaliert oder als Tablette eingenommen, auf die Haut aufgetragen oder in ein Gelenk gespritzt wird.

    Kortisonhaltige Salben, Cremes und Lotionen können Hautausschläge sehr wirksam lindern. Daher eignen sie sich vor allem zur Behandlung entzündlicher Hauterkrankungen wie Neurodermitis, anderer Ekzeme oder Schuppenflechte. Bei vielen anderen Hautkrankheiten sind sie jedoch nutzlos oder schädlich.

    Antworten auf Ihre Fragen beim Arztbesuch

    Kurzfristig eingesetzt kann Kortison sehr schnell Entzündungen reduzieren und dabei helfen, entzündungsbedingte Schmerzen zu lindern. Problematisch ist das Medikament vor allem, wenn es langfristig und höher dosiert eingenommen wird. Das ist heutzutage immer seltener erforderlich, da nach der akuten Phase viele Therapien auf verträglichere und moderne Medikamente umgestellt werden können. Manche Nebenwirkungen mögen tolerierbar scheinen, Pickel und verfrühter Haarausfall etwa.

    Steroide: Im Sport ein Fluch, in der Medizin ein Segen

    Da die Komponenten des neu gefundenen Mechanismus auch beim Menschen existieren, möchten die Autoren künftig herausfinden, ob sich die Ergebnisse dort bestätigen. Neue therapeutische Eingriffsmöglichkeiten könnten sich anbieten, um den Nebenwirkungen einer Kortison-Therapie durch sicherere Medikamente entgegenzuwirken, so die Hoffnung des Wissenschaftlerteams. Glukokortikoide wie Kortison werden seit vielen Jahrzehnten für die Behandlung von Entzündungskrankheiten wie Asthma oder Rheuma eingesetzt und sind das meistverschriebene Präparat zur entzündungshemmenden Behandlung.